<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Startseite on Baumann Enkataleiptics</title><link>https://baumann.gr/de/</link><description>Recent content in Startseite on Baumann Enkataleiptics</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Mon, 27 Jul 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://baumann.gr/de/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Tausend Leute über dreissig Tage</title><link>https://baumann.gr/de/journal/a-thousand-people-for-a-month/</link><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/journal/a-thousand-people-for-a-month/</guid><description>&lt;p&gt;Auf meiner letzten Exkursion nach Kroatien habe ich eine der wohl berühmtesten verlassenen Stätten des Landes besucht: den Luftwaffenstützpunkt Željava. Die unterhalb des Berges Plješevica an der heutigen kroatisch-bosnischen Grenze errichtete ehemalige Anlage der jugoslawischen Luftwaffe &amp;ndash; mit dem Codenamen „Objekat 505“ &amp;ndash; vereinte mehrere Start- und Landebahnen mit rund 3,5 Kilometern unterirdischer Flugzeuggalerien (bekannt als „Klek 505“), Wartungsbereichen und Kommandoeinrichtungen. Der Ende der 1960er Jahre fertiggestellte Stützpunkt beherbergte zwei Jagdgeschwader und ein Aufklärungsgeschwader, die hauptsächlich mit Varianten der MiG-21 ausgerüstet waren. Der Komplex wurde während der Kriege im Zuge des Zerfalls Jugoslawiens am 16. Mai 1992 gezielt zerstört, wodurch die Start- und Landebahnen mit Kratern übersät und fast die gesamte unterirdische Infrastruktur verbrannt, gesprengt und geplündert wurde.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Denkmal für den Aufstand der Bevölkerung von Kordun und Banija</title><link>https://baumann.gr/de/gallery/petrovagora/</link><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/gallery/petrovagora/</guid><description>&lt;p&gt;Über das Denkmal für den Aufstand der Bevölkerung von Kordun und Banija liesse sich vieles schreiben. Vieles ist auch bereits geschrieben worden über das Denkmal für &amp;hellip; hmm, ich nenne es einfach das Monument &amp;ndash; das erspart mir einiges an Tipparbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bereits so viel darüber geschrieben wurde, werde ich den Zweck des Monuments, seine Baugeschichte und dergleichen hier nicht wiederholen &amp;ndash; all das ist auf &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Monument_to_the_uprising_of_the_people_of_Kordun_and_Banija"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erreichte das Monument früh am Morgen und war der einzige Mensch dort. Als ich mich ihm vom Parkplatz aus näherte, verstand ich sofort die Wirkung, die Vojin Bakić bei seinem Entwurf im Sinn gehabt hatte. Vom Besucherzentrum, das längst fast aller brauchbaren Materialien beraubt ist, stieg ich die Treppe zum Monument hinauf. Obwohl es bereits vom Parkplatz aus sichtbar ist, verschwindet es beim Aufstieg kurz aus dem Blick, um sich dann plötzlich wieder eindrucksvoll zu enthüllen &amp;ndash; davor das kreisrunde symbolische Grab aus Granit.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>M1730 reaktiviert</title><link>https://baumann.gr/de/journal/m1730-reactivated/</link><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/journal/m1730-reactivated/</guid><description>&lt;h2 id="m1730"&gt;M1730&lt;/h2&gt;
&lt;figure class="figure-xs float-left bordered"&gt;&lt;img src="https://baumann.gr/en/journal/m1730-reactivated/stack_hu_e5ed51a786e5c929.webp" width="300" height="400" alt="Wake up, it&amp;#39;s 2026!" loading="lazy"&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Beitrag schrieb ich über die M1730-Amperemeter: sowjetische Messinstrumente, die ursprünglich vor etwa 35 Jahren für den Einsatz in Kernkraftwerken hergestellt, geprüft und zertifiziert wurden. Es sind Amperemeter, aber mit der richtigen Art von Magie können sie so ziemlich alles anzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer ziemlich unwahrscheinlichen Reise aus der Ukraine in die Schweiz – einschliesslich eines kurzen Umwegs über falsche Beschuldigungen, Geld an einen sanktionierten russischen Politiker überwiesen zu haben – landete eine Kiste sowjetischer Kernkraftwerks-Instrumente auf meiner Werkbank. Sie hatten lange genug in ihrer Verpackung gelegen. Jetzt ging&amp;rsquo;s für sie an die Arbeit!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Tankstelle bei Nemea</title><link>https://baumann.gr/de/gallery/petrolstation-near-nemea/</link><pubDate>Sat, 13 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/gallery/petrolstation-near-nemea/</guid><description/></item><item><title>Ebbw Vale Comprehensive School</title><link>https://baumann.gr/de/gallery/ebbwvalecomprehensive/</link><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/gallery/ebbwvalecomprehensive/</guid><description>&lt;h2 id="das-verschwinden-einer-schule"&gt;Das Verschwinden einer Schule&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich entdeckte fast zufällig, dass eine der Schulen, an denen ich als junger deutscher Sprachassistent unterrichtet habe, vollständig verschwunden ist. Keine Spur mehr übrig ausser Fotos, Erinnerungen und alten Luftaufnahmen …&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Geprüft, Verpackt, Vergessen</title><link>https://baumann.gr/de/journal/checked-sealed-forgotten/</link><pubDate>Sun, 07 Jun 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/journal/checked-sealed-forgotten/</guid><description>&lt;h2 id="wo-soll-ich-das-einordnen"&gt;Wo soll ich das einordnen&amp;hellip;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich war mir nicht sicher, ob ich diesen Beitrag mit «Biel», «Leningrad» oder «Slawutych» taggen sollte. Auf der Karte sind alle drei Orte dafür vermerkt – ich werde die Auswahl unten erläutern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="es-gab-hunderte-davon"&gt;Es gab Hunderte davon!&lt;/h2&gt;
&lt;figure class="figure-xs float-right bordered"&gt;&lt;img src="https://baumann.gr/en/journal/checked-sealed-forgotten/slavutych-meters_hu_6d8a1cd8b83b131b.webp" width="300" height="339" alt="M1730-Messgeräte" loading="lazy"&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Eines der Dinge, die mir bei meinem Besuch im Kernkraftwerk Tschornobyl 2018 auffielen, war das Design der Mensch-Maschine-Interfaces in den Kontrollräumen. Zwar gab es einige digitale Elemente (mehrere VFD-Anzeigen für Parameter des SKALA-Systems und den Pyatachok), doch viele Instrumente waren noch analog. Und viele dieser analogen Instrumente sahen ähnlich aus – ein langes Rechteck mit einer Beschriftung und einer Skala hinter Glas sowie einem Lichtstrahl, der den aktuellen Wert auf der Skala anzeigte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das ECS</title><link>https://baumann.gr/de/mission/classification/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/mission/classification/</guid><description>&lt;h2 id="das-enkataleiptische-klassifikationssystem-ecs"&gt;Das Enkataleiptische Klassifikationssystem (ECS)&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Enkataleiptische Klassifikationssystem (ECS) ist ein Rahmenwerk zur Beschreibung des gegenwärtigen Zustands von Orten, Bauwerken, Artefakten und Landschaften, die sich in einem Prozess der Enkataleipsis befinden oder diesen bereits durchlaufen haben – dem Vorgang, bei dem Orte und Objekte von ihren ursprünglichen Nutzern aufgegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Traditionelle Klassifikationen orientieren sich häufig an der ursprünglichen Funktion eines Ortes: industriell, militärisch, wohnbezogen, religiös oder landwirtschaftlich. Das ECS konzentriert sich stattdessen auf dessen aktuellen Zustand. Ein Hochofen, eine Burg, ein Bahnhof und ein Messgerät mögen sich hinsichtlich Alter und Funktion stark unterscheiden, können sich jedoch in vergleichbaren Stadien von Aufgabe, Umnutzung, Verfall oder Rückeroberung befinden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Etymologie</title><link>https://baumann.gr/de/mission/etymology/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/mission/etymology/</guid><description>&lt;h2 id="enkataleiptik"&gt;Enkataleiptik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Enkataleiptik&lt;/strong&gt; (das zweite „e“ ist stumm) ist ein moderner Begriff, der vom altgriechischen Konzept der &lt;strong&gt;ἐγκατάλειψις&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;enkatáleipsis&lt;/em&gt;) abgeleitet ist und &lt;em&gt;Aufgabe&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Verlassenheit&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;das Zurücklassen von etwas&lt;/em&gt; bedeutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff wurde geprägt, um die Erforschung von Bauwerken, Artefakten, Technologien und Landschaften zu bezeichnen, die ihren ursprünglichen Zweck überdauert haben und in einen Zustand der Verlassenheit, Vernachlässigung, Wiederverwendung, des Verfalls oder des historischen Wandels eingetreten sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl er von den Namensgebungskonventionen von Disziplinen wie Linguistik, Kybernetik und Ökonomik inspiriert ist, hat die Enkataleiptik bislang keine etablierte akademische Verwendung und wird hier in einem breiter gefassten, interdisziplinären Sinne gebraucht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Karte</title><link>https://baumann.gr/de/map/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/map/</guid><description/></item><item><title>Kontakt</title><link>https://baumann.gr/de/contact/</link><pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://baumann.gr/de/contact/</guid><description/></item></channel></rss>